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längskommen "tut" man, wenn einem für einen bestimmten Zweck etwas als ausreichend erscheint: "Mit der Menge Getränke sollten wir die Fahrt über längskommen. ". Eine weitere Bedeutung ist "jemanden begleiten" oder "besuchen": "ich komm' noch eben (mit) längs". |
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Lassas nach! --» nach sein, nach haben, nachlassen |
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Leinpfad lautet die Bezeichnung für einen neben Wasserwegen verlaufenden Treidelweg oder -pfad, Von ihm aus können von Menschen- oder Pferdekraft Boote und kleinere Schiffe gezogen werden. Somit ist die Vorgeschichte der 1866 benannten Straße Leinpfad im Stadtteil Winterhude schon erklärt. Hier wurden die Alsterschuten ("Alsterböcke") auf der Alster, die auf diesem Abschnitt des Flußlaufs bis 1914 noch Streek hieß, flußaufwärts getreidelt. |
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lehren und lernen wurden und werden im --» Missingsch schon mal verwechselt. Dies ist vermutlich auch in einer schönen --» Klein-Erna-Geschichte der Fall, die Dirks Paulun in einer älteren als der von Vera Möller als "In Schule" überlieferten Fassung erzählen Klein Erna scheint der Lehrerin nicht ausreichend gewaschen zu sein, und sie teilt den Eltern Pumeier mit: "Ihre Tochter riecht leicht etwas strenge." Der Vater schreibt zurück: "Fräulein! Klein Erna is kein Rose. Sie solln da nich an duften. Sie solln ihr was lern." |
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Leuwagen bezeichnet eine Scheuerbürste mit langem Stil. Zum Reinigen wasserunempfindlicher Fußböden wird darum ein --» Feudel gewickelt. An Bord kann das Wort zugleich eine Gleitvorrichtung an der Ruderpinne oder dem Besanschoot benennen. |
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Libertatem quam peperere rainores digne studeat servare posteritas lautet der lateinische Sinnspruch über dem Eingangsportal des Hamburger Rathauses. Auf deutsch bedeuten diese mahnenden Worte sinngemäß, daß die Hamburger Bürgerinnen und Bürger all das, was für die Stadt bisher an Gutem erreicht wurde, nach Kräften hüten, pflegen und vermehren sollen. Der Satz war schon an den alten Stadttoren Deich- und Millerntor sowie später im Ratsgehege (--» Senatsgehege) des Alten Rathauses am --» Neß an der --» Trostbrücke zu lesen. |
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LiLaLe hieß ein legendäres Künstlerfest, das 1951-68 alljährlich an der Hochschule für bildende Künste am Lerchenfeld veranstaltet wurde (das "Le" stand für Lerchenfeld). Die Studenten der in Bergedorf ansässigen Fachbereiche der Fachhochschule Hamburg haben 1975 mit der Benennung ihres traditionellen Faschingsfestes als "LiLaBe" ("Be" für Bergedorf) den verwaisten Namen für sich entdeckt und übernommen. ihre Party hat jedoch nichts mehr mit den zahlreichen Künstlerfesten gemein, die an der Kunstschule am Lerchenfeld in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg organisiert wurden. In zum Teil wochenlanger Vorbereitung wurden die Veranstaltungsräume ebenso üppig wie phantasievoll dekoriert, wenn z.B. "Die Dämmerung der Zeitlosen", "Die Götzenpauke" oder "Der himmlische Kreisel" gefeiert wurden. |
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Lord von Barmbeck Der "Ein- und Ausbrecher", wie er sich selber nannte, war Hamburgs berühmester Krimineller. Er hieß mit richtigem Namen Julius Adolf Petersen (1882-1933) und stammte aus dem heutigen Hamm-Süd. Im Alter von 13 Jahren wurde er zum ersten Mal inhaftiert. Nach außen führte der stets elegant auftretende Petersen ein unauffälliges Leben als Inhaber eines Kellerlokals. 1917 mußte er zum wiederholten Male einsitzen, konnte sich jedoch durch einen Ausbruch befreien. Bevor er 1921 wieder gefaßt wurde, glückten der von ihm geführten Bande, der "Barmbecker Verbrechergesellschaft", mehrere Einbrüche und Raubüberfälle, wobei hohe Summen erbeutet wurden. Im Gefängnis gestand er 1922 mehr als 50 Einbrüche und Räubereien. 1932 wegen guter Führung entlassen, wurde Petersen kurz darauf wieder straffällig und 1933 erneut verhaftet. Einen Monat später erhängte er sich in seiner Zelle. Seine 1973 veröffentlichte Autobiographie wurde noch im selben Jahr verfilmt. |
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Luden werden auch in Hamburgs Rotlichtmilieu die Zuhälter genannt. In früheren Zeiten sprachen die Prostituierten (vergleiche --» Mietje) von ihrem Louis ("Luui"), was aber auch die Bezeichnung für einen männlichen Kollegen sein konnte. |
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Lünk ist eine plattdeutsche Version des Vogelnamens "Sperling". |
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Lütt un Lütt heißt auf hochdeutsch "Klein und Klein". Wer an einem Hamburger (Eck-)Kneipentresen mit "Lütt un Lütt" bestellt, möchte "'n --» Köm un 'n Beer" trinken, also einen Korn (2 Zehntelliter) sowie ein helles Bier, und zwar ein ganz kleines (0,25-Liter-Glas). Der Korn wird gekippt und mit dem Bier nachgespült. Noch vor ein bis zwei Jahrzehnten kannte jeder Hamburger Gastwirt diese Bestellung, und wer heute damit erfolglos sein sollte, kann es mit einem hochdeutschen "Herrengedeck" versuchen. |
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Luscherei herrscht, wenn gebummelt wird und eigentlich anstehende Arbeiten nur nachlässig ("luschig") oder gar nicht verrichtet werden. |