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eben und eben dient als Redewendung zur Beschreibung von "So-geradenoch"-Situationen, wenn also etwas "haarscharf ausgereicht" hat. Frage: "Krissas hin, dein Kroms pünklich feddich su machen?">"Tschä, man ehmuntehm!" (Na ja, so eben und eben!) Zu "Tschä" siehe --» Ja). |
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Ehrenwort wahr --» Tatsache wahr |
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eien soll ein kleines Kind sein jüngeres Geschwisterchen und nicht ärgern oder gar - piesacken. "Eien" stammt aus dem Altenglischen und bedeutet "streicheln, liebkosen" (--» ein bei ein). |
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ein bei ein ist für die Redewendung "Stück für Stück" oder "einer nach dem anderen" zu hören, kann aber auch "allmählich" oder "nach und nach" bedeuten. Dirks Paulun reimte 1952 einen vierteiligen Mini-Zyklus mit dem Titel EIN-BEI-EIN. Das zweite Stück daraus heißt "Angesichts einer Goldhamster-Familie" und lautet: "Zu nühtlech! - Nein ... Nu kuckma, die Klein'! Zun Schrei'n!
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einholen wird auch in Hamburg als Begriff für das Einkaufen von Lebensmitteln verwandt. |
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eisch wird ein Kind geschimpft, wenn es ungezogen oder böse war. Das aus dem Mittelniederdeutschen stammende Wort (eislik) kann allerdings wie --» basch auch positive Bedeutungen ausdrucken und z.B. für ein --» schickes Kleidungsstück stehen oder in der Unterhaltung von Jugendlichen über eine Flirtbekanntschaft zu hören sein. |
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Eisenkrämer ist ein uralter --» Ökelname für Stahlwarenhändler bzw. Haushaltsgeschäfte, in denen vom Nagel bis zum Schnellkochtopf und der Bohrmaschine alles zu kaufen ist. |
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Elbsegler ist der Name einer in der Küstenregion früher weitverbreiteten dunkelblauen Mütze. Dabei sind jedoch Gestalt und bestimmte Materialien genau festgelegt. Der Elbsegler ist aus Marinestrichtuch gefertigt und hat einen etwa drei Zentimeter hohen Rand mit Eichenlaub-Verzierung. Über dem Tuchschirm sitzt ein verstellbarer Lederriemen, der bei Sturm unter das Kinn geklemmt werden kann. Dem Elbsegler sehr ähnlich ist der etwas größere "Altstädter", der sich von diesem durch einen breiteren Rand und eine Kordel anstelle des Sturmriemens unterscheidet. Mit einem Kniff im Deckel wird der "Hamburger" getragen, so z.B. ehemals von Hans Albers. Die "Helgoländer Lotsenmütze", die Altbundeskanzler Helmut Schmidt bekanntmachte, ist höher als der Elbsegler, hat einen Zierbesatz und eine geflochtene Kordel auf dem Schirm. In Hamburg gibt es nur noch einen Werkstattladen, der zugleich der letzte verbliebene Hersteller von Elbseglern in Norddeutschland ist. |
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Elbvororte ist ein Sammelbegriff für die ehemaligen, überwiegend von Fischern und Seeleuten bewohnten Dörfer, die sich westlich von Ottensen entlang der Elbe erstreckten. Dies waren das winzige Övelgönne, Othmarschen, Flottbek, Nienstedten, Dockenhuden, Blankenese mit Mühlenberg und Rissen. Als Hamburg gemäß der Landgemeindeordnung von 1871 noch offizielle "Vororte" besaß, waren die meisten der genannten Dörfer noch preußische Landgemeinden in Holstein. Als solche wurden sie 1927 Altona eingemeindet. Offiziell hamburgisch sind die Elbvororte also erst seit dem --» Groß-Hamburg-Gesetz von 1937/38, als die Stadt an allen Ecken und Enden anwuchs und "Hamburgs schöne Schwester" Altona die Elbvororte als Mitgift in die Zwangsehe mit der Hansestadt einbrachte. Statt Vororte gibt es heute nur noch Stadtteile, und die Kerne der ehemaligen Dörfer an der Elbe liegen heute somit offiziell in Ottensen, Othmarschen, Nienstedten, Blankenese und Rissen, die sämtlich zum Bezirk Altona gehören. |
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Elleri-selleri-sibberi-sa-sibberi-sabberi-knull lautet ein früher bei Kinderspielen häufig zu hörender Reim zum "Abmälen", wie in Hamburger das Abzählen genannt wird, Kein Wunder, daß es dafür viele Varianten gibt. Das Hamburgische Wörterbuch nennt für den zweiten Teil nach "sa" die Alternativen "ribberdi, rabberdi, sull/strull/knarr". |
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Engel von St. Pauli wurde die Schwester der Straßenmission Bertha Keyser (1868-1964) genannt. Sie war 1913 in die Stadt gekommen und kümmerte sich vorwiegend in den Stadtteilen Neustadt und St. Pauli um die "Gestrandeten". Sie organisierte Spendenaktionen, Essen und Kleiderausteilungen sowie Obdachlosenunterkünfte. In ihrer Ladenwohnung im Bäckerbreitergang 7, wenige Schritte vom --» Pik As entfernt, empfing sie bis zu 100 Besucher täglich. Im Alter von 96 Jahren starb Schwester Bertha während der Arbeit mit ihren "Sperlingen". 500 Trauergäste begleiteten den Sarg zum Ohlsdorfer Friedhof. |
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Etage In Hamburg lebt man nicht wie der Berliner in "Mietskasernen" und ebensowenig in schnöden "Geschoßwohnungen", sondern man wohnt hier "auf Etage" und meistens natürlich platt-französisch: auf Etaasche (mit einem "sch", gesprochen wie Gelee). |
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Ewer bevölkerten bis ins 20. Jahrhundert Hamburgs Wasserwege. Es handelte sich um kleine, flachbodige Frachtsegler mit einem und seit dem 19. Jahrhundert auch mit zwei Masten. Die in vielen Variationen gebauten Boote waren das wichtigste regionale Transportmittel. Auf ihnen wurden z.B. die Waren aus dem Alten Land und den --» Vierlanden auf die Hamburger Großmärkte geschafft. Größter Ewerhafen war Finkenwerder auf den Segeln zu erkennen als HF (Hamburgisch Finkenwerder). Bis sie von der Motorschiffahrt verdrängt wurden, waren zweimastige Ewer mit rundem Vordersteven und Kielschwert in der Küstenfischerei unterwegs. Aus abgetakelten Ewern wurden --» Schuten. |
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Ewerführer --» Schute |